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Guppy Ratgeber: Fakten zum beliebten Aquarium-Fisch

Herzlich Willkommen beim Guppy Ratgeber! Der Millionenfisch begeistert seit vielen Jahrzehnten Aquaristik-Fans auf der ganzen Welt. Als pflegeleichter Fisch sind die Guppys für Einsteiger geeignet. Ihre Vielfalt und ihr agiles Verhalten erfreuen aber auch fortgeschrittene Fisch-Fans und Züchter.

Im nachfolgenden Artikel kann der geneigte Leser mehr über den Guppy erfahren. Wo sind sie beheimatet? Welche unterschiedlichen Arten sind bekannt? Worauf müssen Züchter achten und welche Bedingungen sollten in einem Aquarium vorliegen? Diese und weitere Fragen werden innerhalb des Ratgebers möglichst ausführlich beantwortet.

Inhaltsverzeichnis von www.guppys.info

  • Wo kommen die Guppys her und wie weit sind sie verbreitet?
  • Männchen und Weibchen: Das Geschlecht des Guppys bestimmen?
  • Der Guppy: Länge und Aussehen
  • Welche Guppy-Arten gibt es und wie können diese unterschieden werden?
  • Welches Verhalten ist für den Guppy typisch?
  • Was muss bei der Zucht von Guppys berücksichtigt werden?
  • Guppys im Aquarium: Was muss bei der Haltung bedacht werden?
  • Welche Kosten fallen für den Betrieb des Guppy-Aquariums an?
  • Futter für die Fische: Was fressen Guppys?
  • Aquarium Harmonie: Mit welchen Fischarten vertragen sich Guppys?
  • Auf welche Krankheiten muss beim Guppy geachtet werden?
  • Guppys kaufen: Darauf ist zu achten!
  • TIPP: Weitere Informationen & Futter online bestellen!




  • Wo kommen die Guppys her und wie weit sind sie verbreitet?

    Wo kommen Guppys her Poecilia reticulata (Peters/1958) ist der lateinische Name des Guppy. Der klangvolle Name geht auf den Forscher Robert John Lechmere Guppy zurück. Er sammelte einige Exemplare an der Küste vor Trinidad und schickte diese dem Britischen Museum. Zunächst wurde eine andere Spezies als der Poecilia reticulata vermutet. Später stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine bereits bekannte Fischart handelte. Solange eine neue Spezies vermutet wurde, lief der Fisch unter dem Namen Girardinus Guppy. Obwohl der Fisch schlussendlich bereits bekannt war, blieb die Namensgebung erhalten.

    Die Guppys sind ursprünglich im Norden Südamerikas beheimatet. Wenige Inseln innerhalb der Karibik, welche vor der Küste Südamerikas gelegen sind, zählen ebenfalls zu seiner Heimat. Große Schwärme sind in den Gewässern folgender Inseln anzutreffen:

    - Antigua

    - Barbados

    - Grenada

    - Inseln über dem Winde (nördliche, kleine Antillen)

    - Niederländische Antillen

    - Saint Thomas

    Eine erhöhte Population ist zudem vor der westlichen Küste von Venezuela, in Nordbrasilien und vor Guyana anzutreffen. Der Guppy wurde vom Menschen in weiteren Gebieten eingeführt. Solche Spezies werden in der Fachsprache Neozoon genannt. Demzufolge ist der Fisch auch in tropischen und subtropischen Gewässern vorzufinden. Die Einführung erfolgte zur Bekämpfung von Moskitos. Gelegentlich wurden aber auch Fische aus den Aquarien einfach ausgesetzt.

    In Deutschland gilt der Guppy ebenfalls als Neozoon. Die Population jenseits der Aquarien-Haltung beschränkt sich jedoch auf Bäche, thermische Quellen und den Ausläufen von Anlagen zu Industriezwecken. Entsprechend kommt der Guppy einerseits in ruhigen Fließgewässern vor, aber zum Teil sogar in Brack- oder Abwässer.




    Männchen und Weibchen: Das Geschlecht des Guppys bestimmen?

    Guppy Männchen oder Weibchen Das Geschlecht des Guppys kann anhand des Aussehens bestimmt werden. Je nach Färbung der Fische kann die Unterscheidung leicht oder schwer fallen. Das Weibchen verfügt über einen Trächtigkeitsfleck unter dem Bauch. Dieser hat sich ungefähr nach vier Wochen des Lebens ausgebildet. Anhand dessen ist bereits eine Identifizierung möglich.

    Das Weibchen zeichnet sich weiterhin durch eine fächerförmige Afterflosse aus. Diese läuft beim Männchen als Stäbchen oder spitz zu. Die weiblichen Fische weisen bei den Guppys eine Färbung mit wenig Deckfarbe auf. Diese ist beim männlichen Geschlecht hingegen kräftig ausgeprägt.

    Die Weibchen haben zumeist einen runderen Bauch. Dahingegen sind die Männchen eher schlank und fallen durch vielfältige Farben auf. Ursprünglich sind die Weibchen nicht stark gefärbt. Durch die Züchtung gibt es inzwischen aber auch bunte Exemplare.

    Beim Kauf ist es oftmals von Interesse ob ein Guppy-Weibchen bereits vorbefruchtet ist. Hier wird nur ein professioneller Züchter Auskunft geben können. Beim Kauf im Handel ist dies oftmals ungewiss. Guppys sind nach ungefähr drei Monaten geschlechtsreif. Die Männchen sind hier oftmals etwas früher dran. Die Spermien können im Bauch des Weibchens gespeichert werden, so dass auch die Befruchtung erst später ausgebildeter Eier möglich ist. Dieser Vorrat an Sperma kann für bis zu elf Würfe ausreichen.

    Bei der Fortpflanzung halten die Guppys sogar mit Ratten Schritt!




    Der Guppy: Länge und Aussehen

    Guppy Länge und Aussehen Der Guppy weist eine Länge von 3 – 5 Zentimetern auf. Wobei das Weibchen nicht nur größer ist, sondern auch runder. Diese Fischart vermehrt sich lebendgebärend und wird in Gefangenschaft vier bis fünf Jahre alt. In der natürlichen Umgebung erreichen diese Fische oftmals nur ein Alter von maximal zwei Jahren.

    Der weibliche Guppy ist ursprünglich zumeist unscheinbar und kommt mit einer weißen bis silbrigen Färbung daher. Lediglich die Schwanzflosse kann farblichen Nuancen bieten. In der Zucht wurden aber bereits bunte Exemplare ausgebildet, die vom Aussehen dem ursprünglichen Guppy nicht entsprechen. Die Wildform des Männchens ist bereits bunt gewesen. Eine verlängerte Flosse und die Schwanzflosse sind typisch für das männliche Geschlecht.

    Die Farben unterscheiden sich je nach Züchtung. Weiterhin gibt es diverse Unterarten, die das Aussehen ebenfalls beeinflussen können. Diese werden nachfolgend vorgestellt.




    Welche Guppy-Arten gibt es und wie können diese unterschieden werden?

    Guppy Arten und Unterschiede Beim Guppy werden diverse Arten unterschieden, die sich insbesondere durch die Ausprägung der Schwanzflosse unterscheiden. Mit Farbe und Form kann innerhalb der Züchtung variiert werden. Es wird jedoch empfohlen die jeweiligen Unterarten nicht zu kreuzen, da die schöne Färbung und einheitliche Form verloren gehen könnte.

    Der Guppy gehört prinzipiell zur Klasse der Strahlenflosser, in die Unterklasse Neuflosser. Als echter Knochenfisch mit der Ordnung der lebendgebärenden Zahnkarpfen haben sich beim Guppy folgende Arten verbreitet, die hauptsächlich anhand der Schwanzflosse unterschieden werden.

    Großflosser:

    - Doppelschwert

    - Fahnenschwanz

    - Fächerschwanz

    - Leiterschwanz

    - Obenschwert

    - Triangelschwanz

    - Untenschwert

    Kleinflosser:

    - Nadelschwanz

    - Spatenschwanz

    - Speerschwanz

    - Rundschwanz




    Welches Verhalten ist für den Guppy typisch?

    Typisches Verhalten vom Guppy Der Guppy gilt als Anfängerfisch. Er ist leicht zu halten, sehr robust und bringt viel Lebens ins Aquarium. Dies ist auf seine Schwimmfreude zurückzuführen. Es handelt sich um einen tagaktiven Fisch. Im Wasser belegen sie die obere bis mittlere Fläche. Bei der Fütterung tauchen sie im Aquarium aber auch bis auf den Boden.

    Freischwimmendes Gestrüpp aus Pflanzen wird von Guppys sehr geschätzt. Dort suchen sie Schutz, sollte eine Gefahr auftreten. Auch die Geburt der Jungtiere wird innerhalb solcher Pflanzen, in diesem Fall jedoch auf dem Grund, absolviert. Nachts zieht sich der Guppy ebenfalls in das heimische Ambiente der Pflanzen zurück. In diesem Fall wird auch gerne der Boden aufgesucht.

    Selbst isoliert aufgewachsene Weibchen und Männchen entwickeln, sollten sie mit dem anderen Geschlecht vermischt werden, innerhalb kurzer Zeit einen Paarungstrieb. Das Balzverhalten bringt hierbei zusätzliches Leben ins Aquarium. Denn die Weibchen scheinen stetig auf der Flucht vor den männlichen Artgenossen. Diese schießen häufig innerhalb eines spektakulären Überholmanövers an dem Weibchen vorbei und positionieren sich in S-Form davor. Anschließend wird unter ihr entlang geschwommen, mit dem Ziel die Afterflosse in das Geschlechtsorgan des Weibchens einzuführen und sie auf diesem Wege zu begatten. Die tatsächliche Kopulation kann nur selten beobachtet werden, da sie häufig misslingt. Das Weibchen signalisiert Interesse, indem es langsam schwimmt oder stehen bleibt.

    Nur wenige Fischarten lassen ihr Wohlbefinden dermaßen in ihr Verhalten einfließen, wie der Guppy. Daher kann schnell erkannt werden, ob sich die Fische im Aquarium wohlfühlen.




    Was muss bei der Zucht von Guppys berücksichtigt werden?

    Zucht von Guppys Werden nur Männchen oder Weibchen gehalten, so kann sich die Population der Fische nicht vermehren. Bei einer Lebenserwartung von gut vier Jahren würde der Schwarm aussterben. Mit gezielter Zucht kann noch an den Kindern, Enkeln und Urenkeln der Fische Freude empfunden werden.

    Guppys können sich, wenn der Halter nicht aufpasst, jedoch sehr stark vermehren. Daher ist eine zielgerichtete Züchtung erforderlich. Weibchen können Spermienpakete über lange Dauer speichern und während der Geschlechtsreife abrufen. Eine regelmäßige Begattung ist dadurch nicht nötig.

    Bei artgerechter Haltung werfen die Weibchen alle vier Wochen bis zu 100 Jungfische. Diese können nach der Geburt direkt schwimmen. Innerhalb von vier Monaten ist der Jungguppy ausgewachsen.

    Bei einer aktiven Zucht muss darauf geachtet werden, sich nicht eine gesamte Generation zu „verderben“. Es ist problemlos möglich, Weibchen ins Becken der Männchen zu geben. Schließlich können nur diese Fische befruchtet werden. Umgekehrt könnten sämtliche Weibchen befruchtet werden, wenn auch nur ein Männchen in ihr Becken gebracht wird.

    So werden Guppys gezüchtet:

    1. Männchen und Weibchen: Für die Zucht werden für gewöhnlich ein Männchen und bis zu drei Weibchen verwendet. Wenn diese zur Paarungszeit im gleichen Becken oder Aquarium gehalten werden, so kann gewissermaßen ein Stammbaum bestimmt werden. Nur ein Weibchen ist nicht zu empfehlen. Es würde vom Männchen gehetzt werden. Bei mehreren Damen verteilt sich die Aufmerksamkeit.

    2. Auswahl der Fische: Die Vererbung ist auch bei Fischen typisch. Werden Guppys mit ähnlichem Farbmuster oder mit gleicher Schwanzflosse ausgewählt, so werden diese Merkmale auch an die nachfolgenden Generationen weiter vererbt. Auf diesem Weg kann das Aussehen der Fische geprägt werden.

    3. Zuchtbecken: Das ausgewählte Aquarium, welches extra zur Zucht bereitgestellt wird, sollte ein Volumen von mindestens 30 und maximal 75 Litern Wasser aufweisen. Die Einstellung des Wasserfilters ist hier zu verringern, da die Brut (Die Nachkommen) ansonsten angesogen werden könnte. Der Filter kann auch mit einem durchlässigen Stoff abgedeckt werden. Eine Feinstrumpfhose wird häufig empfohlen.

    4. Aquarium-Ausstattung: Die Elterntiere der Guppys neigen zum Kannibalismus. Daher muss sich die Brut im Aquarium verstecken können. Pflanzen an Bodennähe sind optimal geeignet. Gesunde Nachkommen schwimmen auch weiter nach oben, so dass auch dort Verstecke nötig sind. Auf Substrate für den Boden ist zu verzichten, damit die Nachkommen besser zu beobachten sind. Dies gilt insbesondere für die Fütterung.

    5. Futter: Schon bevor die Zuchttiere in ein gesondertes Aquarium umgesetzt werden, ist Fischfutter mit hohem Nährwert zu verabreichen. Dadurch wird eine gesunde und kräftige Brut gewährleistet.

    6. Temperatur: Das Aquarium sollte auf eine Wärme von 25°C bis 26°C aufgewärmt werden.

    7. Umzug: Jetzt können die ausgewählten Fische in das neu eingerichtete Zucht-Aquarium umgesetzt werden. Sind die Weibchen schwanger, so wird dies an einem dunklen Punkt am Unterbauch deutlich. In diesem Fall kann das Männchen wieder ins ursprüngliche Becken zurückgesetzt werden.

    8. Geburt: Guppys tragen den Nachwuchs 26 bis 31 Tage in ihrem Inneren. Die Schwellung des Bauches nimmt in diesem Zeitrahmen immer weiter zu. Als lebendgebärende Fische werden keine Eier gelegt. Bei der Geburt sollte der Züchter anwesend sein. Im Anschluss werden die Weibchen ebenfalls in das ursprüngliche Aquarium zurückversetzt, damit die Jungen nicht gefressen werden. Alternativ wird ein Netz in der Mitte gespannt, damit die Jungen vor der Mutter flüchten können.

    Eine bevorstehende Geburt kann daran erkannt werden, dass sich das Weibchen weniger bewegt. Es wird sich näher am Heizelement aufhalten und vielleicht sogar das Futter verweigern. Wenn sich der Fisch schüttelt, so ist dies ein Anzeichen für Wehen.

    Andere Fischarten sollten im Zuchtaquarium vermieden werden. Ohnehin werden mehrere Behälter benötigt. Eines für die Männchen, eines für die Weibchen und zumindest eines für die Zucht. Wer regelmäßig züchtet, braucht noch ein weiteres Aquarium für die aktuelle Brut. Ist das Behältnis mit Fischjungen überbevölkert, so können diese sich gegenseitig die Schwanzflossen anbeißen.

    Das Zuchtaquarium sollte besonders sauber gehalten werden. Eine häufige Reinigung ist zu empfehlen. Außerdem ist alle paar Tage ein gutes Drittel des Wassers auszutauschen. Mikrowärmer, Pulverflocken oder Salzwassergarnelen sind die richtige Ernährung für den Nachwuchs. Die Fütterung hat zweifach am Tag stattzufinden. Auf die Größe und das Alter der Brut ist Rücksicht zu nehmen. Eine Überfütterung kann zu Krankheit oder sogar zum Tot führen. Tote Fischkinder treiben oben und sollten schnellstmöglich abgeschöpft werden.

    Nach ungefähr zwei Monaten kann die Brut in ein normales Aquarium mit anderen Fischen übersetzt werden.




    Guppys im Aquarium: Was muss bei der Haltung bedacht werden?

    Haltung von Guppys im Aquarium Der Guppy ist sehr pflegeleicht. Schon bei Zimmertemperatur kann er überleben. Eine optimale Wärme beläuft sich auf 24°C bis 27°C. Der Säuregrad ist zwischen 6 und 7,5 perfekt eingestellt. Klares Wasser ist am besten geeignet. Eine gewisse Strömung wird den Fischen gefallen. Empfohlen wird zudem eine Aquariumsgröße von mindestens 54 Litern. Je mehr Platz geboten wird, desto mehr freuen sich die Fische.

    Eine dichte Bepflanzung und die Ausstattung mit UV-Strahlung sind notwendig. Wasser sollte ein bis zweifach im Monat ausgewechselt werden. Je größer das Becken, desto seltener muss die Flüssigkeit getauscht werden. Die Fütterung der Fische muss nicht so häufig stattfinden, wie es auf der Beschreibung der Futterdosen steht. Eine Fütterung vierfach in der Woche ist ratsam.

    Beim Auswechseln des Wassers sollte auch gleich der Dreck vom Boden aufgesaugt werden. Ein Aquarium mit zwei Filtern ist von Vorteil. Denn dort bilden sich nützliche Bakterien, welche den Kot neutralisieren. Diese können immer im Wechsel gereinigt werden, so dass immer Bakterien vorrätig sind. Diese bilden sich nach einiger Zeit von ganz alleine aus.

    Vor dem Kauf des ersten Aquariums sind reichhaltig Informationen zur Aufzucht von Guppys zu sammeln. Das Internet oder ein Fachhändler können beratend tätig sein. Gerade beim Erstbezug bringen Fische, ebenso wie die Pflanzen des Aquariums, Leben in die Bude.

    Wird ein Umzug geplant, so müssen rechtzeitig geeignete Gefäße bereitgestellt werden. Kühltaschen oder Styroporboxen sind geeignet. Das Wasser wird bestenfalls gleich ausgetauscht. Ein abwechslungsreiches Futter ist in der Vorbereitung wichtig, damit die Tiere robust werden. Zwei Tage vor dem Umzugstermin sind auf das Füttern zu verzichten, damit das Fischwasser nicht zusätzlich belastet wird. Vielfach wird sogar empfohlen kranke Tiere vor dem Transport zu töten, damit diese nicht zur Belastung des Schwarms werden.




    Welche Kosten fallen für den Betrieb des Guppy-Aquariums an?

    Kosten eines Guppy-Aquariums Ein Aquarium verursacht auf mehrfache Art und Weise Kosten. Nachfolgend sollen die Ausgaben in ihrer Art bestimmt werden. Die Höhe ist von der Menge und Größe der Aquarien, sowie der Anzahl der Fische abhängig.

    - Stromkosten: Neonröhren, Innenfilter, Heizkabel, eine Luftpumpe und ein Magnetventil, sowie weitere Extras können beim Betrieb des Aquariums Strom verbrauchen. Umso wichtiger ist ein möglichst niedriger Strompreis. Aquarium-Besitzer sollten den Stromanbieter jährlich hier überprüfen und gegebenenfalls den Tarif wechseln.

    - Abwasser-Kosten: Für das Abwasser, die sogenannten Kanalgebühren, fallen ebenfalls Kosten an. Diese können anhand der Kubikmeter-Zahl an Wasser berechnet werden. Zudem fallen Ausgaben an, wenn das Wasser regelmäßig (beispielsweise während der Zucht) gewechselt wird.

    - Futterkosten: Die Anzahl der Fische muss mit dem entsprechenden Futter versorgt werden. Dies sind regelmäßige Ausgaben, welche während der Zucht noch zunehmen können. Denn hier wird gesondertes Fressen für den Nachwuchs benötigt.

    - Anschaffungskosten: Für die Aquarien und deren Inhalt fallen Kosten an. Steine, Felsen, Höhlen, Moose und weitere Fische kosten Geld, sorgen aber für eine Belebung des Tanks. Nur so fühlen sich die Guppys wohl.




    Futter für die Fische: Was fressen Guppys?

    Futter Guppys Auf den Futtermitteln wird von einer Verabreichung zweifach am Tag geschrieben. Hier ist das Eigeninteresse Futter zu verkaufen präsent. Den meisten Fischen wird es nicht schaden. Hier sollte jedoch nur eine Prise gefüttert werden. Tatsächlich reicht es jedoch aus, wenn vier bis fünf Mal in der Woche Futter verabreicht wird.

    Jungtiere profitieren von Diätfutter. Zudem sind sie separat zu füttern. Mit ihren winzigen Mäulern sind Baby Salinenkrebse zu empfehlen. Aber auch Mikrowürmer oder zerhacktes Rinderherz sind möglich. Fein zerteilter und zum Teil gekochter Salat stellt eine nette Ergänzung dar. Im Gegensatz zu den ausgewachsenen Guppys ist die Brut mehrfach täglich zu füttern. Dafür sind Kleinstmengen zu verabreichen.

    Beim Guppy handelt es sich um einen tropischen Fisch. Für diese Gattung werden besondere Futtermittel feilgeboten. Bei den Flocken sind die Tiere sehr unkompliziert und werden praktisch alles annehmen. Um eine glänzende und schöne Färbung zu gewährleisten, sollte auf einen hohen Anteil an Gemüse und Proteinen geachtet werden. Mit Farbverstärkern auf natürlicher Basis erhalten die Guppys ein strahlendes Aussehen. Auf gepresstes Futter sollte hingegen verzichtet werden.

    Futter sollte in einer Menge erworben werden, welche innerhalb von 30 Tagen zu verbrauchen ist. Ansonsten verliert es seine Nährstoffe. Dies kann durch Einfrieren verhindert werden. Der Guppy wird auch dann nach Futter suchen, wenn er eigentlich satt ist. Es besteht also kein Grund nachzufüttern.

    Flocken reichen als Ernährung tatsächlich aus. Es ist jedoch empfehlenswert die Standardkost durch schmackhaftes Leckerli zu ergänzen. Gefrorene oder lebende Pflanzen und Tiere sorgen für zusätzliche Nährstoffe. Ein- bis dreimal die Woche sollte das Futter durch diese Art Futter ersetzt werden. Hier ist eine Menge zu verabreichen, welche innerhalb von 60 bis 90 Sekunden vollständig gefressen werden kann. Salinenkrebse, enthülste Erbsen, Moskitolarven oder Blutwürmer eignen sich, ebenso wie Erdwürmer, als Zusatzfutter.

    Auf Röhrenwürmer oder Daphina ist zu verzichten. Sie werden gerne von den Guppys gefressen und tatsächlich auch in Tierhandlungen empfohlen. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Futter zu einer Erkrankung führt, die tödlich enden kann, ist vorhanden.




    Aquarium Harmonie: Mit welchen Fischarten vertragen sich Guppys?

    Harmonie mit Guppys im Aquarium Zunächst sollte das Aquarium nicht überbevölkert sein. Es ist auch möglich reine Guppy-Schwärme zu halten. Um eine Überfüllung zu vermeiden, empfiehlt sich ein reiner Männer-Schwarm. Durch die unterschiedlichen Arten kann das Aquarium mit nur einer Fischgattung abwechslungsreich bevölkert werden. Bei vorsichtigem Füttern ist auch weniger Nachwuchs zu erwarten, wenn beide Geschlechter gehalten werden.

    Bei der Vergesellschaftung werden Panzerwelse empfohlen. Grundsätzlich kann jedoch keine standardisierte Empfehlung gegeben werden, ohne die Wassertemperatur, die Größe des Aquariums und den pH-Wert zu berücksichtigen. Je nach Wasserwerten sind Kampffischweibchen, Kaisersalmler, Bärblinge, Zwergguramis oder Querbandhechtlinge möglich. Auch Garnelen und Antennenwelse vertragen sich mit dem Guppy.

    Jeder muss für sich aber auch die Frage stellen, ob Jungtiere des Guppys absichtlich von anderen Fischen gefressen werden sollen, um die Population konstant zu halten oder ob der Nachwuchs durchgängig großgezogen werden soll.

    Es ist auf Fische zu verzichten, die den Guppy fressen oder nicht im gleichen Wasser gehalten werden können.




    Auf welche Krankheiten muss beim Guppy geachtet werden?

    Krankheiten von Guppys Der Guppy ist bei pfleglicher Behandlung ein zumeist gesunder Fisch. Dennoch können ihm diverse Krankheiten zu schaffen machen. Nachfolgend werden die üblichen Diagnosen, samt Symptomen, aufgeführt:

    - Taumelkrankheit: Ein sich im Wasser wiegender Fisch, welcher abmagert und schlussendlich stirbt leidet an der Taumelkrankheit. Kleinste Geschwülste müssten sich an der Haut erkennen lassen. Ein Pilz ruft dieses Krankheitsbild hervor. Über den Kot können sich die Sporen auf andere Fische übertragen. Eine Rettung gibt es nur, wenn schnell reagiert wird. Ein Quarantäne-Aquarium ist einzurichten. Befallene Fische müssen mit Phenossietol oder p-Chlorophenoxetol behandelt werden.

    - Bauchwassersucht: Ein angeschwollener Bauch und abstehende Schuppen kennzeichnen diese Krankheit. Rötliche Stellen am Körper und ein apathisches Verhalten der Guppys sind auffällig. Innere Entzündungen sorgen für Probleme mit den Atmungsorganen. Bakterien sind hier als Hauptgrund zu nennen. Ist der Bauch erst aufgebläht, kommt jede Rettung zu spät. Eine Salzbehandlung ist bei Fischen hilfreich, welche noch keine ausgeprägten Symptome zeigen.

    - Weißpünktchenkrankheit: An den Flossen bilden sich weiße Knoten? Später weisen auch der Körper und die Kiemen diese Geschwüre auf? Wenn sich die Fische jetzt noch an Gegenständen scheuern, dann kann die Weißpünktchenkrankheit diagnostiziert werden. Ein Parasit auf dem Guppy ist die Ursache. Die Ansteckungsgefahr und damit die Verbreitung auf weitere Fische sind sehr hoch. Sind die Tiere gut in Form, so braucht durch den Menschen nicht eingegriffen werden. Im Anschluss hat sich eine Immunität entwickelt. Derselbe Fisch wird kein zweites Mal erkranken. UV-Wasserklärer oder Medikamente können helfen. Ein separates Becken empfiehlt sich nicht, da sich der Erreger im Wasser einnistet.

    - Tuberkulose: Die Verweigerung der Futteraufnahme, eine blasse Färbung des Guppys und ein träges Verhalten sind typisch. Anfällige Tiere können an entsprechenden Bakterien erkranken. Hier ist nicht nur die Ansteckungsgefahr groß. Lebendgebärende Fische geben den Erreger auch an die Nachkommen weiter. Auch Menschen können sich, über offene Hautstellen, infizieren. Hier wird das Lymphsystem befallen. Hautausschläge sind typisch. Für befallene Tiere gibt es keine Rettung.

    - Weißmaulkrankheit: Das Maul wird mit einem Flaum versehen, welcher an Watte erinnert. Von dort erfolgt eine Ausbreitung. Gestresste Tiere sind anfällig für dieses Bakterium. Schlechtes Wasser kann die Ursache sein. Salzwasser oder im fortgeschrittenen Stadium Antibiotika können die Fische retten.

    - Flossenfäule: Die Flossen werden befallen, fransen aus und nehmen eine weißliche Färbung an. Ein Bakterium, welches sich bei unzureichender Häufigkeit des Wasserwechsels ausbreitet, kann die Ursache sein. Der Wechsel des Wassers, sowie die Zugabe von einem Teelöffel jodfreiem Kochsalz je 10 Liter kann Abhilfe schaffen. Medikamente sind erforderlich sofern innerhalb weniger Tage keine Besserung eintritt.

    - Fischschimmel: Auf dem Fischkörper bilden sich braune, gelbe oder weiße Stellen, die auch die Augen und Flossen befallen können. Eine sekundäre Infektion ist zumeist die Ursache bei Guppys. Sind Organe und Muskeln bereits stark angegriffen, ist eine Heilung ausgeschlossen. Wasserwechsel, die Zugabe von einem Teelöffeln Salz je 10 Liter und Medikamente können Abhilfe schaffen.

    Diese grobe Übersicht kann keine medizinische Beratung, wie sie in einem Fachgeschäft durchgeführt wird, ersetzen.




    Guppys kaufen: Darauf ist zu achten!

    Guppys kaufen Der Millionenfisch, wie der Guppy wegen seiner Vermehrungsfreudigkeit auch genannt wird, kann in Fachgeschäften erworben werden. Hierbei darf der Käufer nicht zu geizig sein. Obwohl Guppys sehr pflegeleicht sind, sollten folgende Preise bezahlt werden.

    - Männchen: 3 – 6 Euro

    - Weibchen: 2 – 5 Euro

    Bei stark vergünstigten Angeboten ist nicht auszuschließen, dass die Tiere mit Antibiotika vorbehandelt wurden. Es ist anzunehmen, dass die Bakterien des Aquariums zu einer ernsten Gefahr für die Gesundheit dieser Fische werden. Anders gesagt: Wer zu günstig kauft, der wird nicht lange Freude an den Guppys haben.




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